Montag, 05.12.2022 01:09 Uhr

Quo Vadis, ist Deutschland's Wirtschaft noch zu retten?

Verantwortlicher Autor: Uli Schernewski Jülich, 09.10.2022, 16:09 Uhr
Presse-Ressort von: Ulrich Schernewski Bericht 2309x gelesen
Die Insolvenzwelle rollt schneller
Die Insolvenzwelle rollt schneller  Bild: Quelle : Pleiteticker.de

Jülich [ENA] 134 Insolvenzen seit dem 01.10.2022, 184 in den letzten 7 Tagen. "Pleiteticker.de" titelt hierzu: "16 Millionen deutsche von Armut bedroht"! Mittlerweile haben wir nicht nur eine Energiekriese, nein, sondern auch eine Bäckerkriese, und damit eine ernste Ernährungskriese.

Denn, "rund 21 Kilogramm Brot pro Kopf werden laut Deutschem Brotinstitut durchschnittlich im Jahr verzehrt – das sind drei bis vier Scheiben täglich!". Aber die Krux liegt beim Mangel der benötigten Energie, und den damit verbundenen steigenden Preise, denn viele Bäcker können sich das Backen einfach nicht mehr leisten, und sitzen in der Zwickmühle, backen, und für ein Brötchen mindestens 0,80 € verlangen zu müssen, was für die meisten Konsumenten entweder nicht mehr akzeptabel wäre, schlimmer noch, sie hätten gar nicht mehr die Mittel, um es sich leisten zu können. Also bleibt für den Bäcker von nebenan nur noch ein Weg, der in die Insolvenz.

Man kann die Augen nicht davor verschließen, es sind nicht die Bäcker alleine von der Insolvenzwelle betroffen, aber gerade die kleineren Familienbetriebe in erster, zweiter oder dritter Generation sind nun gezwungen als erste aufzugeben. Aber ich kann die Bäcker beruhigen, da wir einen Philosophen als Wirtschaftsminister haben, der aber die einfachsten Grundregeln der Wirtschaft nicht versteht, "Ihr hört nur mal für eine paar Wochen oder Monate auf zu produzieren", seht es wie einen kleinen Urlaub, nächstes oder übernächstes Jahr könnt Ihr ganz normal wieder aufmachen, und alles ist gut.

Statt über einen DOPPELWUMMS zu fabulieren, welcher zu dem in der gestrigen Ministerpräsidenten Konferenz vom Tisch gewischt wurde, sollte diese Ampel endlich ins handeln kommen, und alles dafür tun, dass Energie, Energie und noch einmal Energie an den Start kommt. Denn nur wenn das Angebot höher ist, als die Nachfrage, können die Preise auch wieder auf ein normales Level fallen. Das ist die einzige Möglichkeit unsere Wirtschaft zu retten, und Millionen Haushalte nicht in die Armut zu treiben. Wir brauchen keine Tips wie wir besser einen Waschlappen benutzen, sondern wir brauchen eine handlungsfähige Regierung, denen die Interessen dieses Landes am Herzen liegen, und nicht die eigene Ideologie.

Wenn wir in den Medien von der aktuellen Inflation hören oder lesen, handelt es sich immer um den sogenannten "Warenkorb", aber wer kauft sich schon jeden Monat ein neues Smart-Tv, eine neue Waschmaschine und einen neuen Kühlschrank. Wenn man die aktuelle Inflation einmal herunterbricht auf die waren Verbrauchsgüter der Normal- oder Geringverdiener, kommen wesentlich drastischere Zahlen der Preissteigerung, welche die Wirtschaft, die Geringverdiener, und insbesondere unseren ganzen Mittelstand, welcher dieses Land am laufen hält, trifft.

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